Immer mehr Touristen machen sich mit nicht mehr als einem Rucksack auf eine Rundreise durch Lateinamerika. Im Fachjargon auch als Backpacking bezeichnet haben die meisten Reisenden nicht mal ein genaues Ziel vor Augen, sondern wollen einfach nur so viele verschiedene Orte wie möglich besuchen. Je nachdem, was der Geldbeutel zulässt, fallen die Trips unterschiedlich lange aus – doch eines haben alle Rucksacktouristen gemeinsam: Sie haben nur einen Hinflug gebucht. Die Rückreise bleibt hingegen spannendend und ungewiss.
Fernab der Zivilisation
Wer sich für Backpacking in Lateinamerika entscheidet, sucht für gewöhnlich nicht die großen Ballungszentren auf, in denen sich Millionen Menschen aufhalten, sondern möchte die natürlichen Schönheiten des Landes auf sich wirken lassen. Umso wichtiger ist es deshalb auch, seine Ausrüstung entsprechend dem Vorhaben und der Dauer zu wählen. Fernab der Zivilisation kann es schon mal vorkommen, dass die Lebensmittel zu Ende gehen oder man sich irgendwo verletzt. Für den Fall braucht man einen Notfallplan.
Ich packe meinen Rucksack
In den Rucksack gehören definitiv festes Schuhwerk und Kleidung zum Wechseln, ebenso wie ein Portemonnaie, etwas Bargeld, der Personalausweis, eine Sicherheitsnadel, Sturmhölzchen, eine Telefonkarte für das wetterfeste Handy als auch ein Taschenmesser. Weiter kann man ein paar Müllbeutel einstecken, die nicht nur besonders leicht und gut zu verstauen sind, sondern unterschiedliche Funktionen (Wäschesack, Regenschutz, Kissen etc.) übernehmen können. Ebenso kann es nicht schaden, ein Wörterbuch zum Übersetzen mitzunehmen.
Was der Backpacker nicht kennt…
…das isst er nicht. Gerade wenn es sich um Lebensmittel wie exotische Früchte handelt, deren Zubereitung und Wirkung man nicht kennt. Manche Nahrungsmittel können zu einer Magen-Darm-Infektion führen, wenn sie verdorben sind – was als Fremder in Lateinamerika kein schönes Erlebnis sein und die Reise verkürzen dürfte. Was einem schon als Kind eingebläut wurde, gilt auch noch heute: Keine Sachen von fremden Menschen annehmen. Gerade auf allein reisende Backpacker haben es viele Straßengangs abgesehen, daher muss man immer Vorsicht walten lassen!

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